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Vollfette Milchprodukte:
Vermindertes Risiko für metabolisches Syndrom


Der regelmäßige Verzehr von Milchprodukten ist Bestandteil vieler nationaler Empfehlungen für eine gesunde Ernährung, so auch in Deutschland. Im Gegensatz zu LOGI wird von Regierungsorganisationen jedoch nur der Konsum fettarmer/-reduzierter Milchprodukte empfohlen, weil es noch immer Vorbehalte gegenüber den gesättigten Fettsäuren gibt.

Blutzuckerreaktion und Risikofaktoren: Die Kohlenhydrate sind entscheidend, doch nicht allein und bei jedem Menschen anders

Hohe Blutzuckerspiegel stellen einen bedeutenden gesundheitlichen Risikofaktor dar. In der täglichen Praxis wird zur Einschätzung des Einflusses verschiedener Lebensmittel auf den Blutzuckerverlauf oft nur die Kohlenhydratmenge verwendet, was jedoch nicht sehr genau ist. Bei der LOGI-Methode wird die glykämische Last zur Einteilung verwendet, die neben der KH-Menge auch den glykämischen Index der Lebensmittel berücksichtigt und die es erlaubt, ein Ranking vorzunehmen und den Insulinbedarf einzuschätzen.

Gesunde Gefäßfunktion: Kalium gleicht Natriumeffekte aus

Die Innenwand der Blutgefäße (Endothel) ist für die Gefäßgesundheit von großer Bedeutung, da sie u. a. den Tonus und die Elastizität der Blutgefäße mitbestimmt. Dies beeinflusst den Blutdruck und damit auch das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Die Mineralstoffe Natrium und Kalium beeinflussen die Endothelfunktion gegensätzlich.

Aus Kohlenhydraten neu gebildete Fettsäuren fördern Diabetes

Zu viele gesättigte Fettsäuren im Blut können u. a. toxisch auf die Bauchspeicheldrüse wirken und gelten als Risikofaktor für Diabetes und nichtalkoholische Fettleber (NAFL). Daher wird gelegentlich noch vor dem Verzehr dieser Fette gewarnt. Allerdings werden die Blutgehalte dieser Fettsäuren zu einem Großteil von der Umwandlung überschüssiger Kohlenhydrate in der Leber bestimmt (De-novo-Lipogenese, DNL).

Täglich Nüsse für ein langes (Männer-)Leben


Nüsse galten lange Zeit als ungünstig für die Herz- und Gefäßgesundheit, weil sie fett- und energiereich sind. Allerdings enthalten Nüsse überwiegend einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, begleitet von hochwertigem Protein, reichlich Ballast- und Mineralstoffen (u. a. Kupfer, Kalium, Magnesium, Zink) und Vitaminen, vor allem der B- Gruppe und Vitamin E. Diese Eigenschaften sprechen eher für einen herz- und gefäßschützenden Effekt.

Protein und gesättigte Fettsäuren: Keine negativen Auswirkungen auf Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel


Zum Einfluss verschiedener Proteine auf die Insulinresistenz als Risikofaktor für einen Typ-2-Diabetes ist die Datenlage nicht einheitlich. Zudem können proteinreiche Diäten, je nach Herkunft der Lebensmittel, auch reich an gesättigten Fettsäuren (SAFA) sein, die zu Unrecht gelegentlich mit Insulinresistenz in Zusammenhang gebracht werden.

Rotes Fleisch und Darmkrebs, ein Studienüberblick


Seit der World Cancer Research Fund 2007 den Zusammenhang zwischen „rotem“ Fleisch und Darmkrebs als überzeugend einstufte, gilt er vielfach als belegt. Allerdings gibt es weder eine allgemeine Definition für „rotes“ Fleisch noch kann man genau erklären, wie „rotes“ Fleisch den Darm schädigen soll.

Pflanzliches und tierisches Eiweiß senkt den Blutdruck

Derzeit stehen vegetarische Kostformen hoch im Kurs, was angesichts zahlreicher Vorteile auch nachvollziehbar und begrüßenswert ist. Allerdings werden gleichzeitig oft auch die Inhaltsstoffe tierischer Lebensmittel schlecht gemacht, was wissenschaftlich nicht nachvollziehbar ist. Die Empfehlung der DGE für Protein liegt bei 0,8 g pro Kilo Körpergewicht. LOGI empfiehlt einen höheren Proteinanteil (ca. 1–1,5 g/kg), weil dies besser sättigt und kardiovaskuläre Risikoparameter günstig beeinflusst.

Abnahme und Risikomarker: Low-Carb mal wieder überlegen

Beim Vergleich fettreduzierter, kalorienbegrenzter Diäten mit kohlenhydratreduzierten Diäten ohne Kalorienbegrenzung schneiden letztere in der Regel besser ab, sowohl was das Gewicht als auch was die kardiovaskulären Risikofaktoren angeht.

Milchfett: Verbesserter Zuckerstoffwechsel, weniger Leberfett

Bei der LOGI-Methode dürfen auch vollfette Milch und Milchprodukte genossen werden. Hingegen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) trotz fehlender Evidenz, bei Milch und Milchprodukten die fettarmen Varianten zu bevorzugen, um Übergewicht und Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Typ-2-Diabetes: Bessere Abnahme und bessere Blutzuckerkontrolle unter kohlenhydratreduzierter Ernährung

Den meisten Typ-2-Diabetikern wird zum Abnehmen geraten, wobei in vielen Kliniken und Praxen oft nur eine allgemeine oder Gruppenberatung möglich ist, deren Effektivität begrenzt ist.

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