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Rotes Fleisch und Darmkrebs, ein Studienüberblick


Seit der World Cancer Research Fund 2007 den Zusammenhang zwischen „rotem“ Fleisch und Darmkrebs als überzeugend einstufte, gilt er vielfach als belegt. Allerdings gibt es weder eine allgemeine Definition für „rotes“ Fleisch noch kann man genau erklären, wie „rotes“ Fleisch den Darm schädigen soll.

Pflanzliches und tierisches Eiweiß senkt den Blutdruck

Derzeit stehen vegetarische Kostformen hoch im Kurs, was angesichts zahlreicher Vorteile auch nachvollziehbar und begrüßenswert ist. Allerdings werden gleichzeitig oft auch die Inhaltsstoffe tierischer Lebensmittel schlecht gemacht, was wissenschaftlich nicht nachvollziehbar ist. Die Empfehlung der DGE für Protein liegt bei 0,8 g pro Kilo Körpergewicht. LOGI empfiehlt einen höheren Proteinanteil (ca. 1–1,5 g/kg), weil dies besser sättigt und kardiovaskuläre Risikoparameter günstig beeinflusst.

Abnahme und Risikomarker: Low-Carb mal wieder überlegen

Beim Vergleich fettreduzierter, kalorienbegrenzter Diäten mit kohlenhydratreduzierten Diäten ohne Kalorienbegrenzung schneiden letztere in der Regel besser ab, sowohl was das Gewicht als auch was die kardiovaskulären Risikofaktoren angeht.

Milchfett: Verbesserter Zuckerstoffwechsel, weniger Leberfett

Bei der LOGI-Methode dürfen auch vollfette Milch und Milchprodukte genossen werden. Hingegen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) trotz fehlender Evidenz, bei Milch und Milchprodukten die fettarmen Varianten zu bevorzugen, um Übergewicht und Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Typ-2-Diabetes: Bessere Abnahme und bessere Blutzuckerkontrolle unter kohlenhydratreduzierter Ernährung

Den meisten Typ-2-Diabetikern wird zum Abnehmen geraten, wobei in vielen Kliniken und Praxen oft nur eine allgemeine oder Gruppenberatung möglich ist, deren Effektivität begrenzt ist.

Eiweißreiche (Reduktions-)Kost: Kein Problem für die Knochen

Die Vorteile einer erhöhten Eiweißzufuhr für eine Gewichtsabnahme und auf die Reduktion diverser Risikoparameter für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind mehrfach belegt. Daher wird bei der LOGI-Methode Wert auf eine reichliche Eiweißzufuhr gelegt (ca. 1–2 g/kg Körpergewicht). Allerdings gibt es noch immer Vorbehalte wegen angeblicher Risiken für die Nieren- und Knochengesundheit. Zudem existiert die These, ein Mehr an Protein fördere den Knochenabbau.

Herz- und Gefäßerkrankungen:
Tierische (!) Omega-3-Fettsäuren schützen


Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (PUFAs) aus Pflanzenölen und Fischen werden oft pauschal als nützlich für die Herz- und Gefäßgesundheit beurteilt. Die Datenlage zu Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie zu pflanzlichen und tierischen Omega-3-Fettsäuren ist jedoch unterschiedlich und teilweise widersprüchlich.

Typ-2-Diabetes, Prädiabetes und Herzgesundheit:
Fettreiche (Low-Carb-)Diäten auch langfristig überlegen!


Die US-Leitlinien zur Prävention und Behandlung des Typ-2-Diabetes stufen kohlenhydratreduzierte, fettreichere Diäten als empfehlenswert ein, allerdings nur zur Gewichtsreduktion und als gleichwertig mit fettarmen Diäten. Aufgrund ihres günstigeren Einflusses auf kardiovaskuläre Risiken müssten die fettreicheren Diäten allerdings als überlegen eingestuft werden.

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